Leistungen

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Warum sollte man als Fahrer in die KFG eintreten?

Die Kraftfahrergewerkschaft ist für Sie da.

Aus unserer Sicht gibt es zum Eintritt in die KFG mehr als nur einen guten Grund. Dazu sollte man die zurzeit stattfindende Diskussion über sogenannte Spartengewerkschaften genauer betrachten.

Es ist schon erstaunlich, wie in seltener Einheit die Arbeitgeber und die Vertreter des DGB von der Politik ein Einschreiten gegen die sogenannten kleinen Gewerkschaften fordern. Hören wir nicht ansonsten immer das Credo Konkurrenz belebt das Geschäft?

 

Hatte man bei der Gründung des Marburger Bundes und des großen Streiks der GDL gedacht, naja das war es denn eben? Dem ist offensichtlich nicht so. Angesagt wäre doch aus Sicht der Arbeitnehmer die sich für „andere Gewerkschaften entscheiden“ das sich die Alten Gewerkschaften darüber Gedanken machen was sie eventuell versäumt oder falsch gemacht haben. Wir werden warten, und sind auf das Ergebnis des Selbstfindungsprozesses gespannt. Und ist es nicht logisch aus Sicht der Arbeitnehmer das man etwas Neues organisiert wenn das „Alte“ versagt hat?

 

Diejenigen die ein Einschreiten der Politik fordern, fordern aus unserer Sicht ein gesetzliches Eingreifen gegen demokratische Entscheidungen der Arbeitnehmer.

Argumente spielen anscheinend keine Rolle wenn Arbeitnehmer nicht bereit sind sich einer selbsternannten Monopol-Gewerkschaft anzuschließen und sich anders entscheiden.
Wir können feststellen das man sich in den großen Gewerkschaften bis heute nicht die Frage stellt:
Warum mögen diese Menschen uns denn nicht, haben wir was falsch gemacht?

Es darf nicht mehr dazu kommen das Speditionen wie etwa in Rietberg neue Fahrer suchen zu Löhnen von 1600 € Brutto. Das ist die Lizenz für die Armut. Da hat es ein Arbeitssuchender mit zwei Kindern bei Hartz 4 besser.

Es darf nicht mehr sein, dass der Transport von Menschen und Gütern als „naturbedingt“ Billigdienstleistung bei der Wertschöpfung zu Buche schlägt.

Das bedingt aus unserer Sicht aber auch, das Speditionen einen Frachttarif erhalten müssen der die Unternehmen und einhergehend die dortigen Arbeitnehmer lebensfähig macht.

Es darf nicht mehr sein, dass die EU immer wieder neue Richtlinien in Kraft setzt, die Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber fast zur Verzweiflung bringt.
Als Beispiel verweisen wir auf die ersten Veröffentlichungen zum neuen Fahrtenschreiber.

 

Das Fahrpersonal hat das Anrecht darauf entsprechend seiner Leistung entlohnt zu werden!
Das Fahrpersonal hat das Anrecht als unverzichtbarer Dienstleister gesehen zu werden!
Das Fahrpersonal hat das Anrecht darauf, als gleichwertiger Mensch angesehen zu werden!
Das Fahrpersonal hat das Anrecht darauf, so entlohnt zu werden, dass es ohne Zukunftsängste dem wohlverdienten Ruhestand entgegen sehen kann.

 

Es muss ein Ende haben mit Leiharbeit zu Niedriglöhnen!
Es muss ein Ende haben mit sogenannten Werkverträgen!
Es muss ein Ende haben das Berufskraftfahrer bei Großkunden ihre Fahrzeuge selber entladen müssen.
Es müssen die Kontrollen der Betriebe und deren Verantwortlichkeiten bei Verstößen gegen die Sozialvorschriften konsequent durchgeführt werden.
Es müssen die Speditionen und die dort Verantwortlichen für die Disposition wie in der 561/2006/EG Artikel 10 geschrieben, zur Verantwortung gezogen werden.

Es müssen die Frachtvermittler überprüft werden ob diese gegen das Karbotagegesetz bei der Vergabe von Aufträgen an ausländische Unternehmen und deren Fahrzeuge verstoßen.

 

Wir garantieren an dem Berufsbild von LKW und Busfahrern orientierte Gewerkschaftsarbeit.
Wir garantieren für einen flächendeckenden Rechtsbeistand bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber.
Und wir g arantieren für einen sorgsamen Umgang mit den Beiträgen unserer Mitglieder.

 

Zusammen wollen wir mit euch diese Ziele erreichen.

Wir freuen uns natürlich, dass die KFG gerade in letzter Zeit so einen enormen Zugang an neuen Mitgliedern erfahren hat.